UKA

Konzeption und Dreh eines Messefilms

Messefilme unterliegen ganz speziellen Regeln: da die Messebesucher sich selten die Zeit nehmen, um an einem Monitor am Messestand einen kompletten Film zu schauen, müssen Messefilme auch in Ausschnitten funktionieren. Außerdem haben Monitore auf Messen fast nie Ton, so dass die Filme die Audioebene nicht nutzen können und alle Informationen ausschließlich über das Bild vermitteln müssen. Der Messefilm funktioniert hier daher weniger als eigenständiges Werk, sondern als Gesprächsanker, als Stimmungsvermittler eines Unternehmens und seiner Produkte. Doch er bietet auch Chancen: ist er in Abstimmung mit den Messebauern konzeptioniert worden, kann er den Messestand über große Monitore quasi virtuell erweitern und direkt mit dessen Design korrespondieren.
Für den Windradunternehmer UKA (die Projektverantwortung lag bei Satztechnik Meißen) haben wir schon mehrere Male solche „integrierten“ Messefilme produziert. Auf der WindEnergy 2014 in Hamburg vermittelte der Messestand zum Beispiel den Eindruck des Inneren eines fliegenden Zeppelins. Die 84 Zoll Monitore waren die Fenster nach Außen und durch die waren Luftaufnahmen von Windenergieanlagen zu sehen – die hatten wir im Vorfeld deutschlandweit mit Kameradrohnen gedreht. Ergänzt wurden die Aufnahmen durch digitale Effekte wie vorbeifliegende Flugzeuge und einen Fensterputzer, der von außen die Monitore sauberwischt. Den drehten wir vor einem Greenscreen und fügten ihn dann digital als kleinen Eye-Catcher in die Luftaufnahmen ein.
Ein weiterer 84 Zoll Monitor war dann im Boden des Messestandes eingelassen. Er vermittelte den Blick aus der Vogelperspektive direkt nach unten und war von uns natürlich auch mit Drohnenmaterial bespielt worden.

 

 

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